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Insel Terceira

Terceira liegt ca. 80 Meilen von S. Miguel und hat eine Landfläche von ca. 385 km². In Lajes, 3 km von Praia da Vitória entfernt, liegt der Zivil- und Militärflugplatz der Allierten im 2 Weltkrieg.
Die Hauptstadt, Angra do Heroísmo, gilt als eines der besten Beispiele Portugals für den Städtebau der Renaissance, sie ist eine sympathische und moderne Stadt. Aus ihrer edlen Vergangenheit gibt es Adelspaläste und Herrenhäuser aus den 17. und 18. Jahrhunderten. 1983 wurde Angra zum Weltkulturdenkmal ernannt.
Kunsthistorisch interessant sind die aus dem 17.Jh.stammenden Renaissance-Häuser mit Steinmetzkunst und zauberhaften schmiedeeisenverzierten Balkonen.  Am Neujahrstag 1980 zerstörte ein Erdbeben einen Teil der Stadt. Angra wurde jedoch wiedererbaut, sie ist dem ursprünglichen architektonischen Stil treu geblieben.
Man verläßt Angra und fährt die Küste entlang in Richtung Praia da Vitória. Unterwegs sind folgende Punkte besuchenswert: die Baía (Bucht) da Salga, die Bucht und Felseninselngebiet der Ponta das Contendas, die Sandstrände des Porto Novo und Porto Martins. In der Ferne liegen die Ilhéus (Felseninseln) das Cabras.
Praia da Vitória ist eine junge Stadt mit herrlichem Sandstrand. Architektonisch interessant sind ihre Kirchen und Kapellen sowie andere besuchenswerten Gebäuden.
Die Fahrt geht weiter und bietet zahlreiche Gelegenheiten, die freundlichen Insulaner kennenzulernen und malerische Ortschaften zu besuchen. Unter diesen sind:
- Agualva mit ihrem Bach und Wassermühlen, Biscoitos mit seinen berühmten Weingärten und dem einzigen Weinmuseum des Archipels, Ponta do Queimado mit einem Naturschwimmbecken und Leuchtturm, Mata da Serra mit üppiger Vegetation und schönen Aussichtspunkten auf das Meer und Doze Ribeiras; sowie Silveira mit Kunstschwimmbecken in der Nähe von Angra.
Wanderungen bieten interessante Möglichkeiten, die Insel besser kennenzulernen. Die folgenden sind empfehlenswert:
- die Straße der Doze Ribeiras am östlichen Hang der Serra de Santa Bárbara bietet herrliche Rundblicke auf den Osten der Insel. Vom höchsten Punkt des Gebirgsmassivs geht der Blick auf die Südküste und dem Naturschutzgebiet Caldeira de Santa Bárbara.
- die Vulkankegel Bagacina und Cabrito zeigen interessante Lavagebiete und Wiesen, wo Stiere für die Stierkämpfe gezüchtet werden.
- die Caldeira de Guilherme Moniz mit Heißwasserquellen ist der größte Krater der Azoren (15 km Durchmesser).
- der Algar do Carvão ist für seine Grotten berühmt (maximale Tiefe 100 m)  mit Stalagmiten und Stalagtiten und einem Grottensee.
Die Negro, Ginjal und Junco Seen sind ebenfalls besuchenswert.

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